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Synchronisierungsverfahren

Die Synchronisierung in verteilten Automatisierungssystemen kann auf verschiedene Art und Weise hergestellt werden.

Bei einem Zeitschlitzverfahren kann die Synchronisierung aus dem zyklischen Protokoll abgeleitet werden. Das Synchronisierungsverfahren beruht auf dem Versenden eines Synchronisationssignals, das von allen Netzwerkteilnehmern zyklisch empfangen und ausgewertet wird. Um eine bestmögliche Synchronisation sicherstellen zu können, ist es erforderlich, dass das Signal in einem festen Zeitraster mit möglichst geringen zeitlichen Abweichungen gesendet und empfangen wird.

Eine andere Möglichkeit der Steigerung der zeitlichen Präzision und Synchronität von Ethernet basiert auf dem Prinzip der verteilten Uhren (IEC 61588), die über entsprechende Telegramme miteinander synchronisiert werden. Verteilte Uhren sorgen für eine präzise Zeitbasis, die unabhängig von Laufzeiten und -schwankungen auf dem Kommunikationsmedium ist. Da diese Zeitbasis jedoch keinen Determinismus bei der Datenübertragung sicherstellen kann, müssen die Nachrichten immer mit genügend Vorlauf übertragen werden, damit diese zum Synchronisierungszeitpunkt zur Verarbeitung zur Verfügung stehen.

Bei einigen Echtzeit-Ethernet Protokollen werden verteilte Uhren dazu verwendet, um die bei der zyklischen Übertragung auftretenden Jitter zu verringern.

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