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Peter Lutz

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p.lutz@sercos.de

3. Forum Maschinenkommunikation

12. Oktober 2017 Schlosshotel Steinburg, Würzburg

12.10.2017 09:00 bis 16:30

Die Agenda

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Gemeinsam mit dem SPS-MAGAZIN aus dem TeDo Verlag laden wir Sie zu dieser Veranstaltung ein, die sich besonders an Anwender und Anbieter aus dem Maschinen- & Anlagenbau, sowie an Geräte- & Automatisierungshersteller richtet.

Vorträge zu Industrie 4.0, Trends, Technologien und Anwenderberichte  bilden die Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung. So erwarten Teilnehmer Präsentationen zu Themen wie zum Beispiel:

Augmented und Virtual Reality in der Automatisierungs- und Fertigungstechnik

Simulation ist inzwischen fester Bestandteil im digitalen Engineering. Die virtuelle Inbetriebnahme mit Simulationssoftware reduziert nicht nur die Entwicklungszeit und -kosten, sondern erhöht gleichzeitig die Qualität von Maschinen und Anlagen. Digitale Methoden wie die Simulation von mechatronischen Anlagenkonzepten werden als aktives Prozesselement eingesetzt, um schnelle Entwicklungszyklen zu unterstützen. Diese Entwicklung führt zu einer steigenden Effizienz im Unternehmen. Um unterschiedliche Entwicklungsstände und die geeignete Visualisierung optimal einzusetzen, stehen neue Methoden und Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) zur Verfügung. Die Kombination aus virtueller Realität und Simulation, basierend auf realen Daten, ist der nächste Schritt in Richtung Industrie 4.0. 

Maschinenkommunikation in Zeiten von Ubiquitious Computing

Die aktuellen Themen der Automatisierungsbranche - Industrie 4.0 und Cyber-Physical Systems (CPS) - führen zu Änderungen in den aktuellen Prozessen und Aufbauten der Industrieanlagen und -organisationen. Die Vernetzung der Technik in der Breite und in der Tiefe einer Organisation nimmt immer mehr zu und die Daten werden genutzt, um die Anlagen und Prozesse effizienter zu gestalten. Dies führt zu einer Allgegenwart verschiedener IT- und Steuerungssysteme, ob dediziert, eingebettet oder tragbar. Diese Allgegenwart von IT-Systemen wird als Ubiquitious Computing verstanden. Bei dieser Entwicklung darf aber nicht vernachlässigt werden, dass diese verschiedenen und verteilten Systeme nur im Zusammenspiel den Mehrwert von Industrie 4.0 heben. Daher kommt der Kommunikationstechnik in einer immer vernetzteren Automatisierungswelt eine immer größere Bedeutung zu.

Die Anbindung an die Fabrik der Zukunft (englischsprachiger Vortrag)

Die Maschinenanbindung ist für Maschinenbauer eine der Grundherausforderungen im Rahmen von IoT bzw. Industrie 4.0.  Dabei stellt sich auch die Frage, wie sich die Maschinenkommunikation entwickeln wird, wie sie sich auf die Automatisierung auswirken wird und welche Vorteile realisierbar sein werden.

OPC-UA Time-Sensitive Networking – der Weg aus dem industriellen Kommunikationsproblem?

Man erwartet eine Steigerung der absoluten Anzahl an IoT Verbindungen von 6 Milliarden im Jahr 2015 auf 27 Milliarden im Jahr 2025. Jedoch werden derzeit weniger als 1 % dieser Daten, meist nur für Alarme und zur Echtzeitregelung, tatsächlich im industriellen Umfeld genutzt. Stattdessen können viel mehr Daten für eine maximale Nutzung der eingesetzten Wirtschaftsgüter, zur Generierung zusätzlicher Einnahmen und für verbesserte Services und After Sales genutzt werden. Industrial IoT Anwendungen erfordern die Konvergenz der Technologien im Betrieb (operations technologies, OT) mit den Informationstechnologien (IT). Historisch bedingt haben beide Domänen einzigartige Anforderungen. Die Nutzung von OPC-UA’s mächtigen Datenbeschreibungsmodell zusammen mit der IEEE Ethernet Erweiterung TSN auf der Maschinenebene in Kombination mit hochperformanten Industrial Ethernet Protokollen, wie Sercos oder Powerlink, auf der Sensorebene, ermöglicht die Monetisierung von Big Data.

Time-Sensitive Networking (TSN) als Schlüsseltechnologie für das industrielle Internet of Things (IIoT)

Netzwerktechnologien im Bereich TSN (Time-Sensitive Networking) halten Einzug in verschiedene Industrien und Anwendungsdomänen. Die Möglichkeiten in Hinsicht auf deterministisches Netzwerk- und Systemverhalten werden bereits im Bereich Audio & Video genutzt und sind in Zukunft  insbesondere für zeitkritische Anwendungen in Bereichen wie der Industrieautomatisierung, im Smart Grid, in der Verkehrstechnik und in der Autoindustrie relevant. Der Vortrag stellt die Technologien und die zu Grunde liegenden Standards vor und gibt einen Überblick über die möglichen Anwendungen in den verschiedenen Industrien. Des Weiteren werden die Möglichkeiten von TSN an konkreten Anwendungsfällen erläutert, die diese Technologie so interessant und vielversprechend für das Industrielle Internet of Things (IIoT) machen. Dies betrifft bestehende Anwendungen als auch neue Konzepte, die von den TSN-Feautures und Qualitätsattributen profitieren werden.

Best practice: Vernetzte Verpackungslinien – vom Engineering bis zur Auslieferung: Durchgängiger Datenfluss vom Design bis zur Produktion

Zur signifikanten Reduzierung der Entwicklungszeiten ihrer Maschinen setzt WestRock auf model-based Engineering mit Rexroth und Dassault Systèmes. Wie das funktioniert, erklären Vertreter von Bosch Rexroth und Dassault Systèmes in diesem Vortrag.

Die Teilnahmegebühr liegt bei 99 € für Sercos Mitglieder und 199 € für Nicht-Sercos-Mitglieder. 

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